Chronik

2013

Matthias Schmidt übernimmt die musikalische Leitung nach 16 Jahren von Dr. Thomas Klutz

2008

Am 08.05.2008 fand die Gründungsversammlung des Fördervereins der Musikkapelle HN-Biberach e.V. statt. Folgende Personen wurden gewählt: 1. Vorsitzender: Jan Schmidt 2. Vorsitzende und Schriftführerin: Teresa Gruber (heute Müller) Kassier: Brigitte Hofacker Kassenprüfer: Gertrud Pfeil, Andreas Eggensperger

2001

Bei den Wahlen zum 1. Vorstand und zum Schriftführer stellten sich die Amtsinhaber erneut zur Wahl. So wurden der 1. Vorstand Bernd Pfitzenmaier, und der Schriftführer Reiner Scharli jeweils einstimmig für drei Jahre gewählt. Nachdem Achim Berg, der das Amt des Kassiers neun Jahre lang ausgeübt hatte nicht mehr zur Wahl antrat, wurde Harald Lorch einstimmig zum Kassier gewählt. Ramona Zultner wurde zur 2. Jugendleiterin gewählt. Zum 75. Geburtstag unseres ehemaligen Tubisten und Ehrenmitglieds Otmar Hess gratulierten wir, wie könnte es anders sein, mit einem Geburtstagsständchen. Dabei durfte natürlich keinesfalls der “Otmar Hess-Gedächtniswalzer” Nummer 138 fehlen.

2000

Aus wirtschaftlichen Gründen fand Sonntag, 30. April der letzte „Tanz in den Mai“ statt.

1999

Vorstand Bernd Pfitzenmaier konnte an diesem Abend gleich mehrere Musiker für ihr 10jähriges aktives Musizieren im Verein ehren. Michael Pfeil, Ramona Zultner, Steffen Müller, Claudia Bier, Michael Schnepf, Katrin Ziegler, Diana Edelmann und Nadja Zeyer wurde eine Ehrennadel und ein Gutschein überreicht. Im Rahmen seines 75jährigen Bestehens lud der Musikverein Kirchhausen die Heilbronner Blasorchester zum vierten Gemeinschaftskonzert in die Deutschordenshalle ein. Sinn dieser Veranstaltung, die vor einiger Zeit vom Leiter des Schul-, Kultur und Sportamtes Herrn Rudolf Senghaas ins Leben gerufen wurde, soll es sein, in der Gemeinschaft mit anderen Orchestern ein Konzertprogramm zu gestalten und dies vor einem großen Publikum zu präsentieren. Unser Konzertbeitrag umfasste Melodien aus dem Musical „West-Side-Story“, sowie das Stück „Lustige Musikanten“, ein Solostück für 2 Klarinetten. Auch die Stadtkapelle Heilbronn, sowie die Musikkapelle St. Martinus Sontheim, der Musikverein Neckargartach und die Musikvereinigung Böckingen beteiligten sich an diesem Konzert. Gemeinsam mit der Feuerwehr veranstalteten wir an diesem Wochenende das 3. Biberacher Stegstreckerfest rund ums Bezirksamt.

1998

Am 21. März veranstaltete die Musikkapelle ihr erstes Jahreskonzert in der jüngeren Geschichte des Vereins. Lange Jahre wurde immer wieder über dieses Vorhaben diskutiert, jedoch jedes Mal wegen Zeitmangels verworfen. Unter dem Motto „Musical der Welt“ wurde der Besucher in die Welt des Musicals entführt. Neben Melodien aus HAIR, West Side Story, Starlight Express, Miss Saigon und Les Miserables wurden auf einer eigenen Bühne Szenen aus den Musicals live aufgeführt. So konnte man z.B. fahrende Züge, wie sie in Starlight Express vorkommen, hautnah erleben.

1997

Bei der Hauptversammlung im Januar übernahm Bernd Pfitzenmaier das Amt des ersten Vorsitzenden von Jürgen Straub, der nach 9 Jahren wegen beruflicher Gründe leider diese Tätigkeit abgeben musste. Ebenfalls im Januar übernahm Dr. Thomas Klutz den Dirigentenstab von Petra Heidler. Sie musste wegen familiären Veränderungen musikalisch kürzer treten. Dr. Thomas Klutz spielte in unserem Verein seit 1973 Klarinette und Saxophon.

1996

75 Jahre und kein bisschen leise Unter diesem Motto feierte der Verein sein Jubiläum. Drei Tage wurde ein volles Programm geboten. Angefangen mit einer Rocknacht mit der Gruppe GRACHMUSIKOFF, einem Festabend der Superlative bis zum ersten „Biberacher Oktoberfest“ war für jeden etwas dabei. Der Erfolg des „Biberacher Oktoberfestes“ veranlasste uns, diese Veranstaltung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Im Oktober gab unser bisheriger 1. Vorstand Jürgen Straub sein Amt aus beruflichen Gründen ab. 2. Vorsitzender Uli Hofacker führte die Geschäfte des Vereins bis zu Neuwahlen in der Hauptversammlung im Januar 1997 weiter.

1995

Auftritt der Musikkapelle 1995 beim internationalen Blasmusikwettbewerb in Riva del Garda In diesem Jahr begab sich die Musikkapelle zum ersten Mal auf internationales Parkett. In Riva del Garda nahm die Kapelle am „Flicorno d’Oro“, einem internationalen Wettbewerb für Blasorchester teil und belegt den fünften Platz in ihrer Leistungsstufe. Neben den Kapellen wurden auch die Dirigenten bewertet. Hier konnte Petra Heidler einen ersten Platz erzielen.

1994

Unter Regie der Freiwilligen Feuerwehr Biberach wurde im Juli das erste Biberacher Stegstreckerfest veranstaltet. Hierbei wirkte die Musikkapelle musikalisch mit.

1992

Karl Pfitzenmaier und Franz Ziegler, 21 Jahre Schriftführer des Vereins, wurden für 40jähriges aktives Musizieren mit der Ehrennadel in Gold des BVBW ausgezeichnet. Bei der Hauptversammlung gab Kassier Otmar Hess nach 42 Jahren sein Amt an Achim Berg ab. Somit war ein weiteres Mitglied der Jugendkapelle von 1973 in die Vorstandschaft gewählt worden.

1991

1991 Petra Pahl bei ihrem ersten Auftritt als Dirigentin der Musikkapelle Die letzte Probe vor den Sommerferien war zugleich auch die letzte Probe für unseren Dirigenten Lothar Schulz. Nach 11 Jahren beendete er seine Tätigkeit in Biberach. Nachfolger wurde mit Petra Pahl, die bereits seit einem Jahr die Jugendkapelle leitete, erstmals in der Vereinsgeschichte eine Frau.

1990

Auch 1990 gab es zahlreiche Auszeichnungen in der Kapelle. Dirigent Lothar Schulz erhielt für 20jährige Dirigententätigkeit die Ehrennadel in Gold. Weiterhin wurden Franz Klutz, Otmar Hess, Albert Kübler und Albert Berg für 40jähriges aktives musizieren geehrt.

1989

Auf der Winterfeier wurden die beiden ehemaligen Vorstände Franz Klutz und Karl-Heinz Pfeil mit der Fördermedaille in Silber vom Bundesverband Deutscher Blas- und Volksmusikverbände geehrt. Franz Klutz erhielt von Ortsvorsteher Hubert Hekler zusätzlich die Ehrennadel des Landes Baden Württemberg verliehen. Im September wurde mittlerweile die dritte Jugendkapelle ins Leben gerufen.

1988

Bei der Hauptversammlung der Kapelle ergaben sich erneut wichtige Veränderungen in der Vereinsführung. Nach 17 Jahren gaben Franz Klutz und Karl-Heinz Pfeil ihre Ämter als erster und zweiter Vorsitzender ab. Unter Ihrer Verantwortung vollzogen sich bedeutende Veränderungen. Mit der Gründung einer Jugendkapelle erfolgte ein entscheidender Schritt zum Erhalt der Kapelle. Mit Jürgen Straub als Erster und Uli Hofacker als Zweiter Vorstand wurden erneut zwei Musiker aus der Jugendkapelle von 1973 in die Vorstandschaft gewählt.

1983

Konzert bei der Unterländer Ausstellung 1984 Das Jahr 1983 sollte für den Verein nicht nur schöne Ereignisse bescheren. Begonnen hatte es zunächst mit zwei erfreulichen Ereignissen: Lothar Schulz erklärte sich bereit, die Kapelle fest zu übernehmen. Sein Vorgänger Herr Bernhard Teschler wurde zum ersten Ehrendirigent des Vereins ernannt. Bei der Hauptversammlung im Januar vollzog sich ein Schritt zum Generationswechsel innerhalb der Vorstandschaft: Franz Ziegler gab nach 21 Jahren sein Amt als Schriftführer an Joachim Muscheck ab. Joachim Muschek war ein Musiker aus der ersten Jugendkapelle, die 1973 gegründet wurde. Im Oktober musste die Kapelle erneut den tragische Tod eines Musikkameraden hinnehmen. Vom Kaiserstuhl ereilte uns die Nachricht, dass Hubert Degenhard während eines Urlaubs plötzlich verstorben war.

1982

Nach 1973 wurde in diesem Jahr erneut eine Jugendkapelle ins Leben gerufen. Bei der Einweihung des neuen Stadions an der Bibersteige wirkte die Kapelle musikalisch mit.

1981

Als Nachfolger von Bernhard Teschler übernimmt Lothar Schulz als neuer Dirigent die Musikkapelle In Heilbronn findet das 1. Landesmusikfest statt. Beim Wertungsspiel in der Oberstufe erzielt die Musikkapelle einen 1. Rang mit Belobigung. Im Herbst musste Dirigent Bernhard Teschler wegen einer Augenkrankheit nach 26 Jahren den Taktstock abgeben. Nachfolger wurde – zunächst nur vorübergehend, später auf Dauer – der damalige Kreisverbandsdirigent Herr Lothar Schulz.

1980

Bernhard Teschler Bei der Winterfeier wurde Dirigent Bernhard Teschler mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die der Blasmusikverband Baden Württemberg zu vergeben hat: der Fördermedaillie in Gold. Gleichzeitig wurden sechs Musiker für 30jähriges aktives musizieren geehrt: Albert Berg, Albert Kübler, Otmar Hess, Hugo Esslinger, Hubert Degenhard und Franz Klutz

1979

Nach langen Beratungen im Ausschuss wurde auf der Hauptversammlung im Februar erstmals eine Satzung beschlossen. Mit diesem Beschluss erfolgte auch die Eintragung im Vereinsregister. Von nun an war man „e.V.“.

1977

Beim marschieren am 1. Mai stellen wir zum ersten Mal unsere neuen Uniformen in der Öffentlichkeit vor. Im Juni fanden in der Böllingertalhalle die Aufnahmen für eine Sendung des SDR in der Reihe „Sang und Klang aus Stadt und Land“ statt. Ebenfalls im Juni statteten wir unseren neuen Musikfreunden und Namensvettern aus Biberach/Neu-Ulm zu deren 100jährigen Bestehen einen Besuch ab. Ein Kontakt der bis heute Bestand hat.

1976

Ein erstes „Hochzeitsgeschenk“ der Stadt Heilbronn zur Eingemeindung wird übergeben : das Hallenbad bei der Schule wurde mit einem Parkfest eingeweiht, an dem sich auch die Musikkapelle beteiligte. Erster Kontakt mit Biberach/Neu-Ulm. Die Musikkapelle dieses 600 Einwohner zählende Ortes will anlässlich seines 100jährigen Bestehens alle Musikkapellen aus den Orten Biberach innerhalb Deutschlands einladen.

1974

Jugendkapelle 1974 unter der Leitung von Franz Klutz Am 1. Januar wurde Biberach Stadtteil von Heilbronn. Bei der Eingemeindungsfeier war auch die Musikkapelle vertreten. Erstmals wurde das Maifest und der Tanz in den Mai in der neuen Halle durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung wurde Dirigent Bernhard Teschler und der Musikkamerad Karl Pfeil für 50jähriges aktives Musizieren geehrt. Bei der Einweihung des Dienstleistungszentrums am Ratsplatz

1973

Beim Maifest wurden Jugendliche aufgerufen, bei der Musikkapelle ein Instrument zu erlernen. Am 4. Mai war es dann soweit: 14 Jugendliche kamen zum ersten Informationsabend. Bis zum Herbst wuchs die Zahl auf 31 Jungmusiker an. Bereits am 2. November hatten die Jugendlichen ihren ersten Auftritt bei der Einweihung der neuen Böllingertalhalle.

1972

Bei der Hauptversammlung wurde die Anwerbung von Jugendlichen diskutiert. Dies sei notwendig, um die Kapelle auf Dauer am Leben zu erhalten. Der katholische Ortspfarrer Josef Mayer verlässt nach 14 Jahren Biberach. Bei der Abschiedsfeier wirkt auch die Musikkapelle mit. Beim Maifest wurde das erste Mal ein Tanz in den Mai veranstaltet.

1971

Die Kapelle bestand mittlerweile aus 20 Musikern, davon nur drei unter 18 Jahren. Begonnen hatte das Jahr mit einer entscheidenden Veränderung : bei der Hauptversammlung im Januar legte Reinhold Hess sein Amt als 1. Vorsitzender nieder und Franz Klutz wurde zu dessen Nachfolger gewählt. Zweiter Vorsitzender wurde Karl-Heinz Pfeil. Bei der Alten Turnhalle wurde erstmals ein Musikertreffen durchgeführt. Es war dies die erste eigene Veranstaltung der Kapelle und das erste

1969

Beim Wertungsspiel in Obereisesheim 1969 erzielte die Kapelle 116 von 120 Punkten in der Mittelstufe. Der Auftritt wurde vom SDR mitgeschnitten und gesendet.

1968

Die Kapelle zählte mittlerweile 17 Musiker. Zu erwähnen ist hierzu, dass die Kapelle sowohl früher wie auch noch heute – keine passiven Mitglieder hat ! Eine Aufgabe, damals wie heute, war das Mitwirken am kulturellen Leben in Biberach. Gespielt wurde bei Veranstaltungen örtlicher Vereine, bei Dorfabenden sowie zum Tanz in der Brauereigaststätte. Aber auch kirchliche Veranstaltungen wurden musikalisch mit gestaltet.

1967

Der Gemeinderat von Biberach beschloss, die Musikkapelle mit einem Zuschuss von 300 DM zu fördern. Ein stolzer Betrag, wenn man bedenkt, das die Kapelle heute mit 700 DM von der Stadt Heilbronn gefördert wird!

1964

In diesem Jahr erfolgte der erste Auftritt im Süddeutschen Rundfunk. Bei der Sendung „Mit Volksmusik ins Land hinaus“ am 25. April wirkte auch die Musikkapelle mit. Auf dem Wimpfener Talmarkt spielte die Kapelle sechs Tage lang im Festzelt „Simon“ zur Unterhaltung auf. Mit diesen und anderen Auftritten verdiente sich die Kapelle das nötige Geld für Dirigent und Noten.

1955

Biberacher Musikkapelle 1955 Die Kapelle nahm zum ersten Mal an einem Wertungsspiel teil. In Neckargartach stellten sich unter der Leitung von Hermann Jäger 14 Musiker den Wertungsrichtern. Im gleichen Jahr übernahm Bernhard Teschler aus Bad Wimpfen die musikalische Leitung.

1950

Unter der Führung von Hermann Pfeil und Hermann Jäger fanden sich 18 Männer zusammen, um die Musikkapelle neu zu beleben. Erster Dirigent war Hermann Pfeil. Einen Vorstand gab es noch nicht. Kurze Zeit später übernahm Hermann Jäger das Amt des Dirigenten.

1933

Das erste schriftlich vorliegende Dokument der Musikkapelle ist eine Einladung zu einem Musikfest am 11. März 1933. Mit dem Einzug der meisten Musiker zum Militärdienst kam die Blasmusik gänzlich zum Erliegen. Aus besonderem Anlass fand man im Jahre 1949 wieder zusammen. Klarinettist Karl Pfeil war als Spätheimkehrer aus russischer Gefangenschaft zurückgekommen.

1931

Im Jahr 1931 präsentierte sich die Musikkapelle erstmals in neuer Uniform Stehend von links nach rechts: Karl Heß, Albert Englert, Johann Hess, Gottlob Gehring, Ernst Hess Sitzend von links nach rechts: Adolf Kübler, Wilhelm Halter (Obereisesheim), Karl Pfeil, Hermann Jäger, Hermann Pfeil Die Kapelle wurde für die verschiedensten Anlässe engagiert. Es gab kaum ein Fest in Biberach bei dem die Musikkapelle nicht mitwirkte. Alljährlich wurde auch beim traditionellen Festzug zum Erntedankfest und beim Umzug am 1.Mai gespielt. Eine Stärke der Biberacher Musiker war vor allem das „auswendig Spielen“. Die Tanzveranstaltungen waren sehr beliebt und fanden großen Zuspruch. An Kirchweih musste gleichzeitig in zwei Sälen gespielt werden. Dazu wurden die Musiker aufgeteilt; die einen spielten im Saal beim „Bierbrauer“, die anderen beim „Sonnenwirt“. Der Bekanntheitsgrad der Kapelle

1925 – 1926

1925 – 1926

Stehend von links nach rechts: Fritz Ritter (Bonfeld), Albert Englert, Johann Hess, Adolf Kübler, Gottlob Gehring, Ernst Hess, Adolf Gehring, August Rögelein (Bonfeld) Sitzend von links nach rechts: Karl Pfeil, Ludwig Weilbacher (Bonfeld), Hermann Weilbacher (Bonfeld), Hermann Jäger, H. Seifert (Kirchhardt), Hermann Pfeil Im Jahre 1925 hatte die Musikkapelle eine stattliche Anzahl von 14 Mitgliedern. Der Jüngste, Karl Pfeil war gerade mal 12 Jahre alt. Für ihn gab es öfter schulfrei,

1921

Im Jahre 1921 wurde die Musikkapelle Biberach von den Musikern: Hermann Pfeil, Ernst Hess, Adolf Kübler, Hermann Jäger, Paul Jäger, Gottlob Gehring, Adolf  Gehring, Albert Englert, Fritz Neuwirth offiziell gegründet. Nach und nach gesellten sich weitere Musiker auch von auswärts, wie zum Beispiel aus Bonfeld hinzu.

1920

1920

Musiker von links nach rechts: Hermann Pfeil, H. Braun, Martin Bartruff, Karl Hess, Wilhelm Bartruff, Hermann Schütz, Johann Hess, Friedrich Pfeil