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Heilbronner Stimme vom 13.Januar 2003

Die Musikkapelle Biberach : Gold fürs „30-Jährige“, Bronze fürs „Zehnjährige“

Die Jugend von einst ist Vorstand       

29 Musiker müsst ihr sein. Und eine Kapelle gründen. So war das vor 30 Jahren. Franz Klutz, der damalige Vereinsvorsitzende, hob 1973 die Jugendkapelle aus der Taufe. Aus ihr Ist im Lauf der Zeit die komplette Vorstandschaft der Musikkapelle Biberach hervorgegangen.
Zeit für Ehrungen. Die Winterfeier am Samstag war gute Gelegenheit, den Vereinsvorderen mit Auszeichnungen für ihren Einsatz zu danken. Reinhold Dick, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Heilbronn, überreichte Ehrennadeln in Gold an die Musiker, die jetzt schon seit dreißig Jahren aktiv in der Kapelle mitmachen. Die

Jubilare sind: Vorsitzender Bernd Pfitzenmaier, der zweite Vorsitzende Uli Hofacker, Schriftführer Reiner Scharli, Dirigent Thomas Klutz, Joachim Muschek (er war 15 Jahre Schriftführer), Achim Berg, (er war neun Jahre Kassierer), Ausschussmitglied Peter Böhringer und Holger Herdtle. Dick hob die langjährige Treue der Jubilare zu ihrem Verein hervor. Auszeichnungen gab es auch für Teresa Gruber, Susanne Krieg, Melanie Bürgler, Stefanie Ziffus und Christina Pfeil, die Jugendleiterin ist. Sie bekamen Ehrennadeln in Bronze für zehn Jahre aktives Musizieren. Eine besondere Auszeichnung bekam Uli Hofacker. Er übt das Amt des

zweiten Vorsitzenden seit 15 Jahren aus. Dafür durfte er die Fördermedaille in Silber mit Urkunde entgegennehmen. Die Ehrungen wurden von einem Klarinettenquartett umrahmt. Die Winterfeier der Musikkapelle im evangelischen Gemeindehaus, zu der immer alle Musikerinnen und Musiker, Helferinnen und Helfer eingeladen sind, war der passende Rahmen für die Ehrungen. Karl- Heinz Pfeil ließ das vergangene Jahr in einem Diavortrag Revue passieren und so manche Erinnerung wach werden. Außerdem gab es Theater- und Musikbeiträge aus den Reihen der Kapelle. (rs)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilbronner Stimme vom 24.März 2003


Die Musikkapelle aus Heilbronn-Biberach entführte die Zuhörer in der Böllingertalhalle in die faszinierende Weit der Großstadt. (Foto: Dittmar Dirks)

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Heilbronn-Biberach in der Böllingertalhalle unter dem Motto "Faszination Großstadt"
Die gute Jugendarbeit zahlt sich jetzt aus

Von Angelika Elser

Gut besucht war das sechste Frühjahrskonzert der Musikkapelle Heilbronn-Biberach in der Böllingertalhalle unter dem Motto "Faszination Großstadt".
Der Vorsitzende Bernd Pfitzenmaier freute sich, dass die Gäste sogar extra bis aus Nordrheinwestfalen und von der Partnerschaftskapelle aus Biberach/Neu-Ulm angereist waren. Die Jugendarbeit, ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens, zahlte sich aus. So präsentierten sich die 15 Spieler des Aufbauorchesters im Alter zwischen zehn und 17 Jahren perfekt.


 

Unter der Leitung von Ramona Zultner spielten sie die Stücke: "Spectrum" von Michael Story, Irish Dream von Kurt Gäbele und "Shufflin Canon" von Kees Vlak mit einem Trompetensolo von Stefan Zanon und ein Solo im tiefen Blech dargeboten von Christina Pfeil, Jens Böhringer und Stefan Strom.
  Die Jugendkapelle geleitet von Claudia Winel bot schwungvoll die "Kleine ungarische Rhapsodie" . Mit diesem Stück erzielte die Jugendkapelle 2001 beim Wertungsspielen in Friedrichshafen in der Mittelstufe die Note gut. Mit "Irish Tune from County Derry" stellte sie unter Be­weis; dass sie sehr

schwierige, kraft zehrende Stücke spielen kann. Die Aktiven-Kapelle unter der Leitung von Dr. Thomas Klutz entführte das Publikum in die Metropolen unserer Welt. Zünftig ging es mit dem Marsch "Wien bleibt Wien" nach Österreich. Mit Stücken aus dem Musical "Les Miserables" ging es nach Paris. London war die nächste Station mit "Baker Street" und dem sehr gut präsentierten "Phil Collins live" mit "Something happened" und "Take me home". Weiter ging es rhythmisch anspruchsvoll nach Japan mit "Tokyo Adventures". Ein besonderer Leckerbissen war die "Drehscheibe-Musik" mit Melo­dien der UFA Filmstudios wie "Ich brauche

 

keine Millionen" oder "Wir machen Musik". Mit "Trumpet Jive" wurde in München bei Hugo Strasser Station gemacht. Markus Müller übernahm das Posaunensolo. Während des Abends wurde von Dominik Böhringer, Michael Pfeil und Steffen Müller die Tromptensolos  souverän gespielt.
   Peter Böhringer führte gekonnt durch das Programm des Konzerte und übermittelte das Hintergrund wissen zu den einzelnen Stücken. Uli Hofacker sorgte mit seiner zu den Musikstücken passenden Bildern, dass nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen die "Faszination Großstadt" erlebten.

 

 


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